Welche Fehlsichtigkeiten können behandelt werden?
Refraktive Laserverfahren verändern die Hornhaut, um bei geeigneten Erwachsenen mit stabiler Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Astigmatismus die Abhängigkeit von Brille oder Kontaktlinsen zu verringern. Die Eignung hängt nicht allein von der Dioptrienzahl ab.
Laserverfahren
PRK, LASIK, femtosekundenunterstützte Techniken und Kleinschnittverfahren haben unterschiedliche Voraussetzungen und Heilungsverläufe. Die Auswahl erfolgt nach der Untersuchung und nicht nur nach persönlicher Präferenz.
Voruntersuchung
Geprüft werden Refraktion, Hornhauttopografie und -tomografie, Hornhautdicke, Tränenfilm, Pupillengröße, Netzhaut und allgemeine Augengesundheit. Kontaktlinsen müssen vor Messungen gegebenenfalls pausiert werden.
Eingriff und Heilung
Der Laserschritt ist kurz, Vorbereitung und Kontrollen dauern länger. Die Erholung unterscheidet sich je nach Methode. Verordnete Tropfen, Augenschutz und Nachsorgetermine sind wichtig.
Sicherheit und Grenzen
Kein Eingriff ist vollständig risikofrei. Trockenheit, Blendung, Unter- oder Überkorrektur und seltene Komplikationen werden individuell besprochen. Keratokonus, instabile Werte und bestimmte Augen- oder Allgemeinerkrankungen können eine Behandlung ausschließen.
