Was ist Keratokonus?
Keratokonus ist eine fortschreitende Erkrankung, bei der die Hornhaut dünner und kegelförmiger wird. Dies kann unregelmäßigen Astigmatismus, häufige Änderungen der Brillenstärke, Blendung und verminderte Sehqualität verursachen.
Diagnose
Hornhauttopografie oder -tomografie, Pachymetrie und eine vollständige Augenuntersuchung erfassen Form, Dicke und Verlauf. Die Kontrollabstände richten sich nach Alter und dokumentierten Veränderungen.
Hornhaut-Crosslinking
Crosslinking soll die Hornhaut stabilisieren und ein Fortschreiten bei geeigneten Augen verlangsamen oder stoppen. Hauptziel ist die Stabilisierung; eine zusätzliche Sehkorrektur kann weiterhin nötig sein.
Hornhautring-Segmente
Intrakorneale Ringsegmente, synthetisch oder in ausgewählten Fällen gewebebasiert, können die Hornhautform verbessern. Die Eignung hängt von Dicke, Narben und Lage des Konus ab.
Fortgeschrittene Erkrankung
Kontaktlinsen können das Sehen in verschiedenen Stadien verbessern. Bei ausgeprägter Narbenbildung oder unzureichendem funktionellem Sehen kann eine Hornhauttransplantation erwogen werden.
